“Ein brillanter, aber glückloser Romantiker”

David Janowksy

David Markelowich Janowsky

Einführung:
David Janowsky порно галерея геев wurde am 25. Mai 1868 in Walkowisk (Polen) geboren und starb am 14. Januar 1927 an den Folgen einer Tuberkulose in Hyeres (Frankreich), als er sich auf ein Turnier vorbereiten wollte.

Janowski entschied sich im Jahre 1890 Berufsspieler zu werden, nachdem er sich in Paris niedergelassen hatte und auch ein paar Jahre später die französische Staatsbürgerschaft erhielt.
David zeigte schon bald, dass er für Turniere gut vorbereitet war, und der Beweis waren seinen ausgezeichneten Ergebnisse.

Aber was alle verwunderte, war sein agressiver Stil, seine heftigen Angriffe gegen die gegnerische Königsrochade, die ihm zu einem nachhaltigen Ruf als Angriffspieler unter dem Publikum
verhalfen.

Eine kurze biographische und geschichtliche Beschreibung:

Im Jahre 1894 nahm er zum ersten Mal an einem internationalen Turnier in Leipzig teil, wobei er den 9. Platz erreichte.

Janowski gegen Chigorin, St. Petersburg 1900

Mit 29 Jahren wurde er in die französiche Nationalmannschaft aufgenommen und durfte sein neues Heimatland auf internationaler Ebene vertreten.

Turnier von London 1899
Janowski
ist der erste Spieler rechts, stehend.

In jener Zeit waren seine grossen Erfolge die ersten Plätze von Monte Carlo 1901, Hannover 1902 (vor Harry Nelson Pillsbury), Wien 1902 und Barmen 1905.
Allerdings musste er sich in Wien und Barmen den ersten Platz teilen, was aber nicht daran hinderte, dass er unter die ersten 12 besten Spieler der Welt eingestuft wurde.
Seine höchste historische Elozahl war 2.757 Punkte.

Moskau 1901, die zweite “Meisterschaft von Ganz-Russland”.
Janowski,
stehend, schaut aufmerksam auf die Entwicklung der Partie.

Als Anhänger des Glückspieles verlor er alles am Roulette-Spieltisch, was er anlässlich des Monte Carlo – Turnieres gewonnen hatte.

Im Jahre 1905 fand ein weiteres Trunier in Ostende statt, und er teilte er sich dort den zweiten Platz hinter Géza Maróczy und wurde mit dem Schönheitspreis für seine Glanzpartie gegen Dr. Siegbert Tarrasch ausgezeichnet.

In Paris 1909 spielte er zwei Begegnungen gegen Dr. Emanuel Lasker, den damaligen Weltmeister, wobei das Resultat ein Unentschieden von 2:2 brachte.
Der Maler Leo Nardus, ein grosser Anhänger von Janowski, finanzierte ein zweites match, das der Pole aber mit (+1 – 7 =2)
verlor.
Trotz des deutlichen Ergebnisses, überzeugte Dr. Lasker nicht seinen Gegner, und es wurde ein Revanche-Match vereinbart.

Nachdem Janowski die erforderlichen 5.000 Francs aufgebracht hatte, wurde die Begegnung 1910 in Berlín ausgetragen, aber dieses Mal ging es um die Weltmeisterschaftskrone.
Es war eine schreckliche Niederlage für Janowski, der mit 0-8 und 3 Remisen verlor.

Die Folge war, dass er öffentlich schwor, niemals mehr um den Weltmeistertiel zu kämpfen.

Janowski vs. Lasker 1910

St. Petersburg 1914.
Janowski
konnte sich nicht für das Meisterturnier klassifizieren.

1926: Janowski ein Jahr vor seinem Ableben

Ab jenem Zeitpunkt nahm seine Spielstärke ab, auch aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme (er litt unter Tuberkulose).
Sein letztes Turnier spielte er 1924 in New York.

Letztlich kehrte er nach Frankreich zurück, wo er zwei Jahre später verstarb, allein und verlassen. Er hatte nie geheiratet.

Aber die ihm noch verbliebenen Freunde organisierten seine Beerdigung und gestalteten eine würdige Ruhestätte.

Matches:

Gegner Land Jahr + = – Ergebnis

Winawer Wien 1896 5 0 2 5-2
Walbrodt Berlin 18997 2 2 2 5-3
Showalter New York 1899 7 4 2 9-4
Marshall Suresnes 1908 5 3 2 6,5 -3,5
Jaffe New York 1916 5 4 4 7-6
Jaffe New York1918 10 4 4 12-6
Showalter Lexington 1916 7 2 2 8-3
Schlechter Karlsbad 1902 1 3 6 2,5-7,5
Marshall Paris 1950 5 4 8 7-10
Marsahll Biarritz 1912 2 2 6 3-7
Marshall New York 1916 1 3 4 2,5 -5,5
Chajes New York 1918 5 10 7 8,5-13,5

Turniere:

Jahr Turnier Platz Punkte

1894 Turnier von Leipzig 6º-7º 10,5
1896 Turnier von Nürnberg
Turnier von Budapest
Turnier von Wien 5º
1897 Turnier von Berlin 4º 12,5
1898 Turnier von Wie 3º 25,5
1899 Turnier von London 2º-4º 19
1901 Turnier von Monte Carlo
Turnier von Moskau 1º 10,5
1902 Turnier von Monte Carlo
Turnier von Hannover 3º
1904 Turnier von Cambridge-Springs 2º-3º 11
1905 Turnier von Ostende
Turnier von Barmen 2º-3º
1907 Turnier von Ostende 3º-4º 11,5
1913 Turnier von New York
Turnier von La Habana

Turnier von La Habana 1913.

Janowski ist der Erste stehend rechts auf dem Bild. Der geneigte Leser wird wohl noch einige andere Meisterspieler erkennen….

1913 Turnier von Scheveningen 4º
1916 Turnier von New Cork 2º 11
1918 Turnier von New York 5º 4

Janowski am 2. Tisch mit Spielgegner Frank Marshall
(von hinten)

1921 Turnier von Atlantic City 1º 8,5
1922 Turnier von New York 4º-5º 2
1923 Turnier von Lake Hopatcong 3º 10

Hyeres 1926.
Janowski,
stehend, der Erste von links, aber nur als Gast.

Spielstil:

David war ein Spieler, der nur eine Sorge hatte: “Schöne Partien zu spielen”.

Das Endergebnis eines Turnieres war nicht so wichtig für ihn, und er verabscheute Partien, die remis ausgingen, denn er versuchte immer, mit all seiner Kraft bis zum Schluss auf Sieg zu spielen.

Manchmal verleitete ihn dieser Vorsatz, zu viel zu riskieren, so dass er unerwartete Niederlagen hinnehmen musste.

Sein Spiel zeichnete sich dadurch aus, dass er immer direkt einen Angriff auf den gegnerischen Königsflügel unternahm und auch

seine fixe Idee, den Königsläufer bis zum Schluss zu behalten, weil er sich sagte, dass jener Läufer die Seele des Spieles sei.


Dieser letzte Punkt gab ihm einen recht grossen Bekanntheitsgrad in den Schachkreisen und sogar Aljechin erklärte einmal, ‘dass niemand das Läuferpaar so brillant führe’ wie Janowsky.

Janowski war stets sehr elegant gekleidet, recht empfindlich und ein “ausgefeilter” Spieler.

Allerdings war bei ihm nicht alles Gold, was glänzte. So sehr er als Spieler hervorragte, so schlecht war sein Charakter.

Das Problem von Janowski war, dass er seine missliche Laune auf das Spiel übertrug, wobei es dann zu Ausseinandersetzungen mit dem Gegner oder Schiedsrichter kam, die ihm einen negativen Ruf einbrachten.

Eine Biographie über Janowski von Daniel Ackermann ранний оральный секс

Die Wahrheit ist, dass Janowski фотографии девочка 16 лет eine sonderbare Persönlichkeit war, ein typischer “Herr” seiner Zeit mit einer Egozentrik, die man als ziemlich überzogen bezeichnen konnte.
Nicht umsonst erklärte er bei verschiedenen Anlässen, ‘dass es keinen stärkeren Gegner als ihn gäbe’.

Er verglich seinen Spielstil mit Maria Stuart, der Königin von Schottland,

„schön, aber glücklos”.

An Selbstvertrauen fehlte es ihm nicht.

Da er grosser Anhänger des Glückspieles am Roulette-Tisch war, verspielte er immer wieder sein ganzes Vermögen und starb letztlich vollkommen verarmt.

“Ein brillanter, aber glückloser Romantiker”

Gemalt von Besan Shvelidze

Quelle Texte und Bilder: Quilmes Escuela de Ajedrez

Sitges (Barcelona), im September 2009

2 Gedanken zu „“Ein brillanter, aber glückloser Romantiker”

  1. Frank Mayer Beitragsautor

    Estimado Frank,

    Es muy grato deleitarse con tu bello trabajo artistico.
    La información procediendo siempre de buenas fuentes, revive la historia ajedrecistica fielmente a través de sus pricipales acontecimientos y protagonistas, presentada con buen gusto y un despliegue creativo de elevado nivel.

    ¡ BRAVO FRANK !

    Si deseas, puedo comentarte brevemente alguna bella partida corta del legado práctico producido por el notable GM David M.Janowsky.

    El enfoque de mi análisis será actual.

    Ya ves Frank como tú influencia inspira a tus amigos lectores muy positivamente.

    Estoy a tus ordenes.

    Del 1 al 4 de octubre jugaré un torneo Open Internacional en Alemania.
    Precisamente en el pueblo de Goch, cerca de la frontera con Nederland.

    Saludos cordiales para tí y los tuyos,
    Un fuerte abrazo,

    Hebert Pérez García de Holanda

  2. Lumpi

    Habe nie viel von Janowskys Schach gehalten. Ein Draufgänger, positioneller Ansätze nicht zugeneigt und – wie dieser Artikel hergibt – auch ein Leichtfuss.

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