Der Trojanische Krieg und eine Schachpartie 1. Teil

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Anlässlich einer Reise nach
„Byzanz“ ab 660 v. Chr.
„Konstantinopel“ ab 330. n. Chr.

 

„Istanbul“

(1453 ottomanisch-türkisch)

(1923 türkisch-modern)

(1930 türkisch-international)
Moschee Santa Sofia

Blaue Moschee
durften wir uns einen Ausflug nach Troja
nicht entgehen lassen.
Gern erinnern wir uns an seine „homerische“ Geschichte:
Modell von Troja VI (homerisch)
im 2. Jahrtausend vor Christi Geburt:
Historisches Datum: 1194–1184 v. Chr. (1190-1180?)
Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Troja

Ein nachgebautes „trojanisches Pferd“
mit 2 „neugierigen“ Germanen: erstes und zweites Fenster von rechts: Aus dem linken schaut Thorsten und das rechte Fenster zeigt seinen Papa.
Zusätzliche Bemerkung:
Flussablagerungen
Der Standort von Troja war schon stets ein Thema, das die Geschichtsforscher beschäftigte.
In den vergangenen Jahrtausenden wurde in Griechenland immer gesagt, dass das “homerische” Troja sich in der Nähe des Meeres befand.
Dann später, im Jahre 1870, entdeckte der deutsche Archäologe
Heinrich Schliemann,

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dass jene bis dahin gültige Annahme die Reste der Stadtmauer waren, die sich im Inneren des Landes befanden, zu dem heute gehörenden türkischen Staatsgebiet.

Die Erzählung von Homer (ca. 8. Jahrhundert v.Chr.)

homero

 

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bezog sich auf eine Epoche, bei der das Ägäische Meer weit bis an die Stadt Troja reichte.

Die Wissenschaftler bestätigen, dass im Laufe der Jahrtausende dieser Meereszugang von Flussablagerungen zugesandet wurde, wobei nun Troja wesentlich weiter von der Küste entfernt liegt.

Der Experte in klassischen Themen, Dr. John Luce sagte:

”Schliemann vermutete, dass der von Homer geschilderte Standort nahe des Küstenufers lag.

Aber im Laufe von 3.000 Jahren, haben die grossen Flüsse Escamandro und Simios enormes Schwemmland hinzugeführt, so dass die Küste sich von der Stadt Troja weg ziemlich weit ins Meer verlagert hat.

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Die Geschichte:
Als Peleus, der König von Phytia die schöne Meernymphe Thetis heiratete, lud er alle Götter zur Hochzeit ein.
Alle, bis auf Eris, die Göttin des Streites und der Zwietracht. Diese erschien uneingeladen und brachte der Hochzeitsgesellschaft ein Geschenk mit (das heisst, sie warf es einfach in die Runde ), in Form eines goldenen Apfels,
der die Inschrift trug:
„Für die Schönste“.
Damit verursachte sie einen Streit zwischen den Göttinen Hera, Athene und Aphrodite, die das Geschenk jeweils für sich beanspruchten.
Schliesslich bestimmte Zeus, dass Paris, der Sohn des Trojaner-Königs Priamos als Unparteiischer den Streit schlichten sollte.
Zusammen mit Hermes begaben sie sich zum Berg Ida, wo Paris Schafe hütete.
Alle drei Göttinen versuchten Paris zu bestechen, Hera versprach (politische) Macht, Athene ein heldenhaftes Leben und Aphrodite versprach ihm die schönste Frau zur Gemahlin.
Daraufhin entschied sich Paris für Aphrodite.
Die Entscheidung des Paris
Gemälde von Peter Paul Rubens 1.636
Diese brachte ihn zu König Menelaos und mit der Hilfe der Göttin gewann er die Zuneigung von dessen Frau Helena.
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In Abwesenheit des Königs flüchteten die zwei nach Troja.
Hera und Athene wandten sich voller Zorn von Paris ab.
Aus der Ehe von Peleus und Thetis ging Achilleus hervor.
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Thetis tauchte ihren Sohn nach der Geburt in den Styx, den Fluss zur Unterwelt.
Damit verschaffte sie ihm Unverwundbarkeit.
Da sie ihn aber an der Ferse festhielt, wurde diese nicht mit dem Wasser des Styx benetzt und blieb verwundbar.
Kriegsvorbereitungen:
Vor ihrer Hochzeit mit Menelaos hatte Helena viele Freier.
Um nach ihrer Hochzeit den Frieden in Griechenland sicherzustellen, mussten alle Bewerber einen Eid leisten, die Ehe Helenas zu schützen.
Menelaos und Helena
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An diesen Eid erinnerten nun der betrogene Menelaos und dessen Bruder Agamemnon die Freier und sammelten sie zum Krieg gegen Troja.
So vereinte sich bei Aulis eine riesige Flotte mit den grössten griechischen Helden. Zuletzt fehlten nur noch Odysseus von Ithaka und Achilleus.
Odysseus wollte seine junge Frau Penepole und sein neugeborenes Kind Telemachos nicht alleine lassen und stellte sich wahnsinnig.
Palamedes durchschaute jedoch die List und entlarvte ihn.
So schloss sich Odysseus dem Heereszug an.
Achilleus wurde von seiner Mutter versteckt, denn sie wusste, dass ihr Sohn vor Troja sterben würde. Sie brachte ihn in Mädchenkleidern verkleidet zu König Lykomedes nach Sykros, der ihn bei seinen Töchtern aufwachsen liess.
Der Prophet Kalchas, der schon geweissagt hatte, dass die Griechen ohne Achilleus nicht siegen würden, verriet Odysseus den Aufenthaltsort des jungen Helden.
Auf Sykros angekommen, erkannte Odysseus ihn jedoch nicht.
So liess er Schild und Speer in die Kammer der Frauen bringen und blies danach das Alarmhorn. Während die Frauen zurückwichen, ergriff Achilleus die Waffen und wurde so enttarnt.
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Zusammen mit seinem Vertrauten Patroklos stiess er zum Heer.
Zum Herresführer bestimmten die Griechen Agamemnon.
Jedoch hatte dieser auf einer Jagd eine der Artemis heilige Hirschkuh erlegt und geprahlt, der Göttin überlegen zu sein.
Nun zürnte sie und verhinderte durch eine Windstille das Auslaufen der Flotte.
Als man den Seher Kalchas
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über diese Flaute um Rat fragte, offenbarte er das Zürnen der Artemis und sagte, nur die Opferung Iphigenies, der Tochter Agamenons und Klytemnästra könne die Göttin besänftigen.
Auf Druck des Heeres und zum Wohle Griechenlands erklärte sich der König unter grossen Seelenschmerzen dazu bereit.
Als Artemis die Qualen Agamemnons sah, rettete sie Iphigenie und entrückte sie vom Opferaltar.
Klytemnästra, die die Rettung nicht mitbekam, verliess ihren Gatten.
Nach langer Seereise gelangte die Flotte nach Troja, wo Menelaos und Odysseus die friedliche Herausgabe von Helena forderten.
Da Priamos sich weigerte, begannen sie, die Stadt zu belagern.
Nachstehend eine “Landkarte” der beteiligten Helden und deren Herkunft im trojanischen Krieg:
Um die Landkarte zu vergrössern, bitten wir „draufzuklicken“.
Fortsetzungen des 2. und letzten Teiles folgen:
Sitges (Barcelona), im Mai 2010

Ein Gedanke zu „Der Trojanische Krieg und eine Schachpartie 1. Teil

  1. Frank Mayer Beitragsautor

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