Archiv für den Monat: April 2014

Ein neues, hochinteressantes Schachbuch

             

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            Elke Rehder: Schach in Zeitungen des 19. Jahrhunderts. 210 Schachaufgaben und 200 Bilder. Homburg, EDITION JUNG, 2014. 340 S., Format DIN A5, kartoniert.     29,80 EUR*

                           ISBN 978-3-933648-54-9

 

Inhaltsangabe:
Im ersten Kapitel werden die vor 1870 erschienenen deutsch- und fremdsprachigen Schachzeitungen vorgestellt. Dies sind die Deutsche, Berliner, Magdeburger, Wiener und Schweizerische Schachzeitung sowie die in Frankreich, Großbritannien, den USA, den Niederlanden und Italien herausgegebenen Schachzeitungen.

Im zweiten Kapitel werden deutsch- und fremdsprachige Zeitungen mit periodischer Schachspalte vorgestellt. Das Kapitel enthält einen kurzen Abriss über technische Erfindungen, wie z. B. Drucktechnik und Telegrafie, welche die schnelle Verbreitung des Schachspiels möglich machten.

Einen Schwerpunkt bildet die Schachspalte der ersten Jahrgänge der Leipziger Illustrirten Zeitung (1843–1845). Die Schachaufgaben in historischen Diagrammen und der Schriftwechsel mit dem Schachredakteur K. J. S. Portius vermitteln einen Eindruck von der damaligen Zeit.

Die seltenen Schachaufgaben aus Payne’s Illustrirtem Familien-Kalender wurden von Karl-Otto Jung in Diagrammen dargestellt und Lösungen hinzugefügt.

Ein 50seitiger Anhang enthält Kurzbiografien zu den im Buch genannten Schachspielern und Schachkomponisten. Ein umfangreicher Namensindex erleichtert das Nachschlagen.

Zusammenfassung:

Dieses Buch soll der Unterhaltung dienen und Informationen zur Entwicklungsgeschichte des Schachspiels liefern.

Die aus den alten Zeitungen übernommenen Textpassagen habe ich zur besseren Lesbarkeit der aktuellen Rechtschreibung angepasst. Auf den folgenden Seiten werde ich mit Ihnen 170 Jahre zurück in die Zeit um 1840 reisen. Würden wir stattdessen unseren Blick 170 Jahre in die Zukunft richten, wäre es heute kaum vorstellbar, wie sich im Jahre 2184 das Schachspiel entwickelt haben würde.

Elektronische Medien und die jetzt beginnende globale Vernetzung sind neue Meilensteine  in der Weiterentwicklung des ewig währendes Schachspiels.

Mein Dank gilt dem Schachspieler Karl-Otto Jung, der die aus den alten Zeitungen entnommenen Schachdiagramme im Kapitel 3.3. zeitgemäss und lesefreundlich gestaltet hat und die teilweise fehlenden Lösungen ergänzte.

gez. Elke Rehder

Barsbüttel, 2014

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Sitges (Barcelona), im April 2014